Blick auf Sant Julià de Lòria (2000)
Blick auf Sant Julià de Lòria

Sant Julià de Lòria

Sant Julià de Lòria, das ehemalige Lauredia, ist bereits seit langer Zeit ein großes Handelszentrum Andorras und ist heute wichtiger Industriestandort mit großen Tabakmanufakturen. Jährlich strömen unzählige Touristen (besonders spanische) hierher. Dieser südlichste große Ort Andorras nutzt das enge Tal des Riu Gran Valira. Trotz des geringen Platzes wachsen die Dörfer ständig weiter. Da macht auch Sant Julià de Lòria keine Ausnahme - wobei es unverkennbar andorranisch bleibt.Unweit in 1528m Höhe befindet sich das Heiligtum von Canòlic.
Kapelle von Canòlic (2000)
Kapelle von Canòlic
Die Kapelle ist eine der am häufigsten besuchten Stellen im Land. Es ist der Schutzheiligen von Sant Julià de Lòria, einer Schnitzerei, die 1223 hier gefunden wurde, gewidmet. Ein besonderes Fest wird am letzten Samstag im Mai gefeiert. Mindestens ein Mitglied jeder lauredanischen Familie kommt dann hierher mit einem Brot, das während der Messe gesegnet und dann unter den Kranken des Ortes verteilt wird. Unterhalb von Canòlic am Riu d´Os liegt der kleine Ort Bixessarri. Hier ist es verboten, Häuser zu bauen, die nicht dem alten andorranischen Stil angepasst sind.
Sant Cerní (2000)
Sant Cerní bei Nagol
Begeben wir uns auf die gegenüberliegenden Berge. Dort finden wir das kleine Bauerndorf Nagol. Mit der ehemaligen Kirche von Lauredia Sant Cerní. 1055 wurde diese Kirche geweiht. Karl der Große soll einst durch diese Gegend gewandert sein.