In der Hauptstadt waren wir ja bereits, nun wollen wir sie uns von oben, sozusagen aus der Vogelperspektive, anschauen. Es ist aber nicht unbedingt notwendig einen Helicopter zu mieten. Von La Massana schlängelt sich ein enge Straße durch den nahegelegenen Ort Sispony. Wir fahren bis an den Rand dieses kleinen Dorfes. Die Straße führt zwar weiter, ist aber nicht mehr so toll.
![]() Tal von Andorra la Vella - im Hintergrund Vall del Madriu |
Kurz vor der Bergspitze ist der Weg asphaltiert. Dennoch ist
das Laufen nicht einfacher, denn hier beginnt auch der Schnee. Man kommt aber ganz gut
durch. Die Techniker, die in der Funkstation hier oben arbeiten, fahren bei Wind und
Wetter mit ihren Jeeps - im Winter mit Schneemobilen - hier herauf. Es ist ein
fantastischer Arbeitsplatz, zumindest, was die Aussicht betrifft.
Sieh selbst! (Das Laden kann eine Weile dauern.) An einem der Gebäude ist die Webcam angebracht, die ständig aktuelle Bilder von Andorra la Vella ins Internet sendet.
Die Mauersegler schwirren um uns herum. Mit unglaublicher Geschwindigkeit schießen sie ganz knapp an uns vorbei - eigentlich muss man sich aber vorstellen, dass sie gerade in über 2000m Höhe fliegen. Ganz entfernt hört man den Lärm der Hauptstadt, die von hier oben wie ein Modell aussieht. Der Blick auf das verschneite Tal des Riu Madriu ist einmalig schön. In der entgegengesetzten Richtung sieht man Sant Julià de Lòria. |
Nach einiger Zeit sollten wir aber dann doch wieder aufbrechen und den Rückweg antreten. Bergab hat man den Eindruck, die Straße ist noch viel steiler. Manchmal hat man den Eindruck, die Fußspitzen drücken sich durch die Schuhe durch.
Noch immer können wir die Aussicht, über die kleinen Häuschen von Cortals de Sispony genießen. Dahinter erhebt sich wie eine weiße Wand die Solana de Coll Pa mit der Straße zum Port de Cabús. Nach einigen Stunden sind wir wieder in Sispony angelangt.
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